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Hocker aus Abfällen

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit entstand ein Hocker, der sich mit der Frage beschäftigt, wie vermeintliche Abfallmaterialien aus einer Schreinerei sinnvoll und gestalterisch hochwertig weiterverwendet werden können.

Anstatt Holzreste und Verschnitt als Abfall zu betrachten, wurden sie zum Ausgangspunkt des Entwurfs. Unterschiedliche Reststücke, die im klassischen Schreinerhandwerk kaum noch Verwendung finden, werden zu einem funktionalen und eigenständigen Möbelstück zusammengefügt.

Dabei steht nicht nur die Wiederverwendung des Materials im Vordergrund, sondern auch die bewusste Auseinandersetzung mit dessen Herkunft, Spuren und Unregelmäßigkeiten. Der Hocker macht sichtbar, welches gestalterische Potenzial in Materialien steckt, die im Produktionsprozess häufig übersehen werden.

Die Arbeit verbindet handwerkliche Fertigung, nachhaltiges Denken und experimentelles Design und zeigt, dass aus vermeintlichen Abfällen langlebige und charaktervolle Möbel entstehen können.

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